"Ich tann dut Topfstand machen."

"Ich snüre meine Suhe selbst zu!"

"Is möste bitte der Könis sein."

Kommt Ihnen so etwas oder ähnliches bekannt vor? Oder beobachten Sie, dass die Zunge ihres Kindes immer wieder zwischen die Schneidezähne rutscht, sei es bei Konzentration oder bei Wörtern mit dem Laut s?

Oder haben Sie das Gefühl: "Bei meinem Kind kommt einfach nichts an. Hört es mir überhaupt zu?"

Oder bleibt Ihnen selbst die Luft weg, weil Ihr Kind schon zum 3., 6. oder 10. Mal das gleiche Wort, die gleiche Silbe wiederholt und "einfach nicht weiterredet"?

Viele Kinder brauchen Hilfe, die richtige Aussprache zu erlernen (Dyslalie). Relativ oft liegen auch Defizite in der Reiz-Weiterleitung vom Ohr zum Gehirn vor (auditive Wahrnehmungsstörung), welche zu Lese - Rechtschreib - Störungen führen können.

Einigen Kindern fehlt es an einem altersgerechten Wortschatz (Störungen der Semantik) oder sie sind unsicher in der richtigen Verwendung grammatikalischer Strukturen (Dysgrammatismus).
Wieder andere wiederholen Laute, Silben und Wörter oder sie „bleiben hängen“ (Stottern).

Häufig behindern auch spezielle Gewohnheiten wie Daumen lutschen oder Schnullern einerseits die deutliche Aussprache, andererseits die richtige Art zu schlucken (myofunktionelle Störung).

Manche Kinder haben Probleme mit ihrer Stimme (Stimmstörungen), nicht selten sind sogenannte Schreiknötchen, die jedoch in vielen Fällen von selbst wieder verschwinden.

Alle diese Störungen können durch gezielte Therapie und/oder durch Änderungen der Gewohnheiten verbessert werden, wie sehr, kommt auf verschiedenste Bedingungen an.

Mein Ziel für alle meine kleinen Patienten:

Spielend sprechen lernen